gamescom 2013 : Lego Marvel: Super Heroes

Miguel Bethke
Gamescom

Schon im November 2013 will Warner Bros. mit Lego Marvel: Super Heroes ein weiteres Lego Spiel für die Xbox 360, Playstation 3, Wii U, Nintendo DS & 3DS, Playstation Vita und den PC rausbringen.

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Ihr Ziel war es mit einer originellen Geschichte so viele Figuren aus dem Marvel Universum wie nur irgend möglich in ein Spiel zu packen und das ist ihnen auch gelungen. Es findet sich das Who is Who des Marvel Universums in Lego Marvel: Super Heroes wieder. Das heißt gerade Fans verschiedener Marvel Comics werden sehr viel Spaß haben, da es mehr als nur die Avengers und Spiderman abdeckt. Bis zu 150 Figuren lassen sich im Free-Play, also nach der eigentlichen Story spielen.

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Und wem das nicht reicht, der kann sich auch ein eigenes Männeken zusammenstellen und ihn mit den verschiedensten Kräften ausrüsten. Hierbei darf auf alle Fähigkeiten zugegriffen werden. Ihr wollt den Punisher mit Adamatium Skelett? Kein Problem.

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In der Main Story sind es noch 20 Charaktere die man spielen kann und auch muss, um in der Story voranzukommen. Jeder Charakter kommt mit einer eigenen Stimme, Hintergrundgeschichte und natürlich mit eigenen Kräften.

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Das erste Mal gibt es auch die Lego Big Guys, das sind große Lego Figürchen (z.B. der Hulk & Abomination). Diese sind fast Bildschirmfüllend und stellen eine sehr angenehme Erweiterung im Lego Setup dar.
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Wie es sich für ein Lego Spiel gehört, gibt es auch dieses Mal wieder eine relativ große Welt zu erkunden. Bei Lego Marvel: Super Heroes ist das New York, allerdings sind zusätzlich noch einige bekannte Orte aus dem Marvel Universum eingebaut, wie zum Beispiel das X-Mansion (X-Men), Asgard (Thor) oder der S.H.I.E.L.D. Carrier (The Avengers).

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Es lässt sich außerdem fast alles zerlegen und zu neuen Dingen zusammenbauen was in der Welt zu finden ist. Dies wirkt auch positiv auf die Spiellänge, die jetzt schon laut Entwickleraussagen im zweistelligen Bereich liegt.

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Das Spiel bietet auch einiges an Easter Eggs, Hidden Levels und eine große Menge Spielspaß und Humor. So ist zum Beispiel – typisch für Marvel – Stan Lee mit von der Partie, und zwar als spielbarer Charakter. Als man ihn fragte welche Superkraft er haben wolle – immerhin erschuf er doch die meisten der Charaktere – sagte er, er wolle am Liebsten alle haben. Das wurde ihm zwar nicht gewährt, allerdings kann er sich wie Spiderman durch die Lüfte schwingen, hat ein Adamantiumskelett a la Wolverine und kann sich, wenn man ihn zu sehr stänkert auch in einen roten Hulk verwandeln.

Fazit: Squirrel Girl & Howard the Duck sind nur einige Beispiele von Charakteren, die man schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hat, die aber dennoch irgendwie in das Marvel Universum gehören. Gerade die Tatsache, dass man sich bei der Gestaltung der Charaktere so viel Mühe gegeben hat, lässt uns auf ein wundervolles Spiel im Marvel Universum hoffen.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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