F1 2021 Review

Benjamin Schudrowicz
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F1 2021 Review
F1 2021
Publisher:Developer:Release-Datum:Genre-2:USK:

Wie die Jahre zuvor, begeistert F1 2021 von Codemasters Jahr für Jahr nicht nur Formel 1-Fans. In diesem Jahr wird zum ersten Mal F1 2021 über Electronic Arts als Publisher veröffentlicht. Die neueste Interpretation trumpft vor allem mit einem tollen Story-Modus und zahlreichen Verbesserungen auf. Also haben wir uns unseren Helm geschnappt, den Treibstofftank aufgefüllt, die Reifen erneuert und sind mit unserem Boliden die Teststrecke rauf und runter gefahren. Wie wir uns auf der Strecke gemacht haben, lest ihr in unserem Test.

F1 2021

F1 2021 kann wie schon die Vorgänger auf nahezu alle Bedürfnisse angepasst werden. Gelegenheitsspieler müssen sich nicht zwingend mit dem Regelwerk auseinandersetzen und das letzte Quäntchen aus Bremspunkt und Beschleunigung rausholen oder Feineinstellungen am Boliden vornehmen.
Profis stehen dank ausgefeilter Einstellungsmöglichkeiten viele Optionen zur Verfügung, um sich den Boliden für alle Streckengegebenheiten anzupassen. So kann man jede Millisekunde aus jeder Strecke herausholen.

F1 2021

Im Multiplayer können wir in F1 2021 frei entscheiden, ob wir im Bereich „Beginner“ starten und ein paar flotte, lockere Runden gegen echte Kontrahenten drehen oder uns im Bereich „Experte“ mit den wahren Meistern der Strecke messen wollen. Einen Koop-Modus für den Karrieremodus hat Codemasters ebenso spendiert und wir können im selben oder gegnerischen Team gegeneinander antreten. Die KI funktioniert auf ordentlichem Niveau. Sinnlose Attacken, die uns in die Bande oder ins Kies schicken, suchen wir vergebens. Trotzdem verlangen uns die Überholmanöver einiges an Geschick ab. Toll sieht auch das überarbeitete Schadensmodell aus. Selbst kleinste Teile fliegen uns jetzt um die Ohren. Wir können sogar weiterhin in den Optionen die Intensität einstellen. Dank der SSD-Power unserer Xbox Series X verbleiben nur Sekunden, um zwischen den Ladezeiten um unseren Helm zu richten. TOP!

F1 2021

Neben dem klassischen MyTeam-Modus gibt es einen weiteren Einzelmodus. Die Entwickler nennen diesen „Breaking Point“. Rund sechs Stunden lang unterhält uns diese Kampagne und lässt uns die Karriere des F2-Piloten Aiden Jackson erleben, der sich jetzt in der Königsklasse beweisen muss. Wir streiten uns mit Kontrahenten auf und neben der Strecke, erleben Fehl- und Rückschläge genauso wie Erfolge. Leider ist die Story sehr linear. Erfüllen wir unser Ziel innerhalb eines Rennens nicht, so dürfen wir dieses wieder von vorn starten. Trotz dieses Mankos macht die Story – angelehnt an die FIFA-Serie – sehr viel Spaß.

F1 2021

Wie bei so vielen Spielen, die jedes Jahr eine neue Jahreszahl hinter dem Namen geklebt bekommen, fragt man sich ob der Spielspaß oder genügend Neuerungen vorhanden sind, um ein Neukauf zu rechtfertigen. Der Vorgänger hat mich schon lange vorm Fernseher gefesselt und F1 2021 steht dem in nichts nach. Schon das Intro und die fast perfekte Nachahmung einer Fernsehübertragung regt bei mir Gänsehaut an. Wuchtiger Soundtrack, tolle Grafik, eingängiges Fahrverhalten und Liebe zum Detail, verleitet mich direkt nach dem Test dazu, weiterspielen zu wollen.





 

Gut

  • Extrem kurze Ladezeiten
  • Frei anpassbarer Schwierigkeitsgrad
  • Fahrer-KI agiert nachvollziehbarer
  • Sehr gutes Schadensmodell
  • Sehr gute Grafik
  • Wuchtiger Soundtrack
  • Tolle Soundkulisse
  • Multiplayer-Splitscreen

Schlecht

  • Kommandos an die Box sind umständlich
  • Keinen Handlungsbaum
  • Keine eigenen Logos für - My Team -
9

Großartig

Benjamin Schudrowicz
Retro Fan, der von seiner Freunde als offen und nett bezeichnet wird. Sein Talent liegt im kommunikativen Bereich und konstruktiver Kritik ist er nicht abgeneigt