Umbrella Corps: Capcom was ist los bei Euch?

Miguel Bethke
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Capcom bekleckert sich aktuell nicht gerade mit Ruhm. Besonders dann nicht, wenn es um die geliebte Spieleserie Resident Evil geht. Die Spieleserie um Zombies und die Umbrella Corporation blickt auf eine lange tradition an Titeln zurück, die von hervorragend bis wirklich üble Grütze reichen. In zweitere Kategorie fällt, sofern man den Kommentatoren glauben schenken darf, auch der neuste Ableger namens Umbrella Corps. Man beachte, es fehlt der direkte Bezug zu Resident Evil. Das Spiel selber wirkt wie eine Mischung aus Call of Duty meets Gears of War. Allerdings nicht wirklich so gut.

Selbst einem großen Fan der Serie, wie mir, fällt es schwer anhand des vorliegenden Gameplay Materials einen Funken Gutes zu finden. Die Charaktere wirken hölzern, die Grafik wirkt altbacken und die Zombies, naja die Zombies sind einfach nur da und machen nicht wirklich etwas. Diese Kritik war wohl auch Anlaß dazu, die Kommentarfunktion unter diesem Video abzuschalten. Man wusste wohl schon um die da folgenden verbalen Auseinandersetzungen. Man hat mittlerweile immer mehr das Gefühl, dass Capcom drei Schritte nach vorne geht und vier bis fünf zurück.

Ein weiteres Fragezeichen hinterlässt die Engine. Warum man auf Unity statt MT.Framework setzt, erschliesst sich einfach nicht. Denn gerade durch die Unity Engine wirkt das ganze Spielgeschehen stark leblos und steril langweilig. Auf unserer Must Play Liste landet der neue Resident Evil respektive Capcom Titel mit Sicherheit nicht. Wir prognostizieren eine Überlebensdauer von maximal drei Monaten, dann wird diese Online Erfahrung wohl den Schlaf der Gerechten schlafen.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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