So wirst du zum besten Pokémon Go-Trainer

Alireza
Kolumnen

So wirst du zum besten Pokémon Go-Trainer

Mittlerweile verwenden Millionen Menschen weltweit die Spiele-App Pokémon Go. Dabei handelt es sich um eine Augmented-Reality-Software, in dem Spiel und Realität miteinander verknüpft werden. Ziel ist es, als Trainer viele Pokémon zu fangen, zu trainieren und gegeneinander kämpfen zu lassen. Dafür stehen verschiedene Items zur Verfügung, wie Pokébälle zum Abwerfen und Einfangen der Pokémon oder Pokéstops mit angeschlossenen Lock-Modulen.

Seit Mittwoch, den 13. Juli 2016, ist das Spiel offiziell in Deutschland erschienen. So habe ich diese App exakt am Release-Tag brav auf meinem iPhone installiert und schon konnte die Reise beginnen. Fehlanzeige, der Hype um Pokémon Go war so unerwartet groß, dass die Systeme überlastet waren. Daher habe ich drei Versuche gebraucht, um das Spiel zu starten. Da ich mit zehn Jahren angefangen habe Pokémon zu schauen und mit dem Franchise bestens vertraut bin, ahnte ich ganz intuitiv, wie das Spiel funktioniert. Wir treten in die Fußstapfen von Ash Ketchum, Hauptcharakters des Anime, und verfolgen wie er das Ziel, der größte Pokémon-Trainer der Welt zu werden. Ashs Pokémon-Reise begann, als er zehn Jahre alt war. Ich war genauso alt, als ich mit Pokémon anfing – nur mit dem Unterschied, dass ich 19 Jahre auf meiner Reise warten musste, um in der realen Welt Pokémon fangen zu können.

Ich muss aber sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Mittlerweile spiele ich seit einer Woche. Ich bin übrigens im Team „Wagemut“, also rot und ich habe den Eindruck, dass sich die engagierten Trainer in dieser Gruppe befinden und die weniger engagierten Trainer in der Gruppe gelb. Im blauen Team scheint es unterschiedliche Spieler zu geben. Aber vielleicht ist das nur mein subjektiver Eindruck und ihr seht das ganz anders.

Habe nun Level 16 erreicht und mein stärkstes Pokémon ist Magmar mit 976 WP (Wettkampfpunkten). Ich finde, dass sich meine Trainerkarriere bereits sehen lassen kann. Ihr fragt euch bestimmt wie ich das geschafft habe. Mit meinem elektrischen Rollstuhl, auf den ich angewiesen bin, legte ich dafür nur eine Strecke von 60 km mit einer Geschwindigkeit zwischen 6-12 km/h zurück. Als erstes habe ich versucht, so viele Pokébälle wie möglich zu horten und habe so sehr viele Raupys, Taubsis sowie Hornies gesammelt. Warum? Weil diese nur 12 Bonbons zum Entwickeln benötigen. Dafür gibt es fürs Entwickeln jeweils 500 Erfahrungspunkte. Schalte ich für 30 Minuten ein Glücksei ein, werden die Erfahrungspunkte verdoppelt. Das heißt, ich ernte dann jeweils 1000 Erfahrungspunkte und kann schneller hochleveln.

Während das Glücksei läuft, begebe ich mich zu Pokéstops mit angeschlossenem Lockmodul und bekomme dort doppelt so viele EP fürs Fangen. Anfangs hatte ich Probleme mit dem Handy-Akku. Das Problem habe ich mit einer 16000 mAh Powerbank von AUKEY (ca. 25,89 Euro bei Amazon.de) gelöst. So kann ich stundenlang unterwegs sein, ohne dass ich mir Sorgen machen muss, dass der Akku knapp wird.

Mittlerweile beobachte ich immer mehr Menschen, die Pokémon Go spielen und ich treffe viele netter Menschen draußen, an den PokéStops. Es fühlt sich verdammt gut an, wenn man einen höheren Level oder das stärkere Pokémon hat.

Wie waren eure Erfahrungen mit Pokémon Go? Habt ihr Tipps, die ich hier vergessen habe? Dann nutzt die Kommentarfunktion und schreibt uns eure Meinung!

Wie wir die App einige Woche nach einem Langzeittest einstufen, lest ihr hier.

Alireza
CEO, Publisher und CMS-Spezialist. Das Thema Gaming-Inklusion von Menschen mit Behinderung wurde von ihm ins Leben gerufen. Seine Kindheit verbrachte er mit Commodore 64, SNES, Gameboy und Sega Mega Drive.

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