Smart As…
Smart As…

Von Karolina Przybylska

Vor kurzem flatterte ein Reviewexemplar des Spieles bei uns in die Redaktion und ich hatte daraufhin die Aufgabe einen Bericht darüber zu verfassen. Ich muss gestehen, ich war am Anfang nicht sehr begeistert. Die Aufmachung des Spieles sagte mir überhaupt nicht zu und ich dachte mir „Oh Mann, was habe ich mir da wieder eingebrockt.“. Nun fragt ihr euch wieso diese Information wichtig ist? Nun, ich habe meine Meinung komplett um 360° geändert. In dem Spiel steckt viel mehr drin, als man am Anfang vermuten kann. Deshalb stimmt es mich etwas traurig zu sehen, dass es wohl von vielen übersehen wird oder einfach untergeht. Kommen wir nun zum Review.

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Smart As… ist das erste Gehirntraining für die Vita. Auf den ersten Blick neigt man dazu es natürlich mit Dr. Kawashima und Big Brain Acadamy zu vergleichen. Doch Smart As… muss sich nicht im Regal verstecken sondern nimmt es im Vergleich locker mit seinen Mitstreitern auf.

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Das Spielprinzip ist wie gewohnt. Jeden Tag darf man ein tägliches Training absolvieren, bevor man mit freien Spielen weiter machen kann. Ganz nach dem Motto ohne Fleiß kein Preis.
Dabei bekommt man täglich neue/andere Aufgaben aus den Bereichen Logik, Rechnen, Beobachten und Sprache. Die längste Aufgabe dauert dabei ungefähr bis zu 2 Min. (Es kommt natürlich darauf an wie Fit man ist). Nach den bestandenen Prüfungen bekommt man ein Prüfungsergebnis mit seinem heutigen Stand mitgeteilt. Je mehr Prozent man erreicht hat, desto besser ist man natürlich gewesen. Anfangs kann man jedoch nicht die vollen Prozente erreichen, man will ja motiviert werden.

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Das Ganze könnt ihr sogar täglich mit euren Freunden via Social Networks wie Twitter oder Facebook teilen und veröffentlichen oder euch direkt mit einer weltweiten Liste vergleichen lassen.

Nach dem täglichen Training bekommt ihr die Möglichkeit ein freies Spiel zu spielen. Dort könnt ihr euch eine Kategorie aussuchen.

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Jede Kategorie beinhaltet fünf verschiedene (zum Teil gesperrte) Auswahlmöglichkeiten. Dabei fängt man immer mit der niedrigsten Schwierigkeitsstufe an. Anfangs steht euch jedoch immer nur ein Spiel pro Kategorie zur Verfügung. Im Laufe der Zeit werden die anderen Spiele aber freigeschaltet.

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Genau aus diesem Grund macht das Spiel ein bisschen süchtig , den man will ja endlich alle Spiele freischalten und Neues ausprobieren.
Vor dem Spielbeginn wird euch der Ablauf ausführlich erklärt. Das ist am Anfang natürlich hilfreich, später aber leider etwas nervig.

Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Steuerung, den das Spiel fordert alle Steuermöglichkeiten voll aus. Am häufigsten kommt der Touchscreen zum Einsatz, doch als Abwechslung dürft ihr in manchen Aufgaben auch das hintere Touchpanel, die Kamera oder die Bewegungssensoren eurer Vita benutzen.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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