PS All-Stars Battle Royale

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PS All-Stars Battle Royale
PS All-Stars Battle Royale

Von Karolina Przybylska

1999 erschien Nintendos Kulthit Super Smash. Bros. für das N64. Damals ein voller Erfolg. Es folgten zwei weitere Spiele dieser Reihe für den Game Cube und zuletzt auch für die Wii. Auch heute noch sind diese Spiele ein besonderes Highlight auf allen Partys und natürlich auch bei uns Redis. Sony dachte sich wohl, was Nintendo kann, können wir auch und Playstation All-Stars Battle Royale für die Playstation Vita und die PS3 ward geboren.

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Der Humor von Sony kennt dabei kaum Grenzen, was sich schon im Fighter Rooster bemerkbar macht. So dürft ihr in diesem Spiel unter anderem mit der „Fat Princess“ spielen. Ein kleiner Seitenhieb auf Nintendo?! Ich will natürlich nicht die ganze Review einem Vergleich mit Nintendo unterziehen, also kommen wir zum Playstation Battle Brawler.

Das Spielprinzip ist sehr simpel und schnell erfasst. Auf einer von fünfzehn Maps dürfen wir uns gegenseitig ein paar auf die Zwölf hämmern. Dabei haben wir die Wahl zwischen 20 bekannten Sony Charakteren, wie z.B. Kratos, Drake oder Cole um einfach mal die menschenähnlichsten Protagonisten zu nennen. Ebenfalls wurden die Arenen auf genau diese Sony Maskottchen zugeschnitten. Liebevoll und detailreich sind hier die Attribute die einfallen. Man hat ebenfalls die originalen Melodien der einzelnen Ips als Hintergrundmelodie benutzt, diese allerdings stellenweise erweitert, damit diese nicht nur wie lieblos eingesetzt erscheinen.

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Gewonnen hat am Ende derjenige, der am meisten Punkte zusammengeprügelt hat. Die Punkte bekommt man durch „Kills“ der Gegner, die man mit einem Continue vergleichen kann. Hat man einen Gegner erledigt, startet für diesen die Zweite Runde, was uns einen Kill beschert bzw die dementsprechenden Punkte. Leider hat man während des Kampfes keine Lebensleiste und man weiß nicht welcher Spiele wie viele Punkte gesammelt hat. Das kann natürlich zu einer positiven aber auch negativen Überraschung werden. Positiv, da man immer etwas Glück haben kann und sich selber unterschätzt, negativ da niemand gerne verliert und das Feld dadurch leicht aggressiv wird. Eine grobe Orientierungshilfe wäre hier nett gewesen.

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Im Spiel hat man die Wahl zwischen mehreren Spielmodi. So gibt es auch einen kleinen Arcade-Story Modus, in dem ihr die Hintergrundgeschichte der einzelnen Charaktere näher erläutert bekommt. Am meisten Spaß macht das Spiel jedoch im Mehrspielermodus. Dies geschieht im Playstation Network. Dort kann man an Turnieren, die jeweils einige Tage gehen, teilnehmen. Eine sehr gute Idee, die den Spieler auch bei Laune halten kann, sofern andere Spieler mitziehen. Man muss natürlich trainieren, um es überhaupt weit zu bringen. Wer also üben möchte, kann dies im Trainingsmodus tun. Dort bekommt man Einblick in alle Techniken und Superangriffe. Es können durch bestandene Trainingseinheiten immer wieder neue Attacken zum Training freigeschaltet werden. Durch diesen Ansporn ist es auch möglich, etwas unpopulärere Charaktere in die engere Auswahl zu nehmen, sofern man gegen andere antritt. Eine Fat Princess, die man gut beherrscht ist besser als ein halbgarer Cole mit dem man nur Button Mashing betreiben kann.

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Sobald man alte Techniken erlernt hat, wagt man sich in die Arena. Aber Achtung, es gibt durchaus Gegner, die von der Stärke oder Schnelligkeit her überlegen sind. So kann es passieren, dass man sich hin und wieder ziemlich über das Spielgeschehen ärgert. Als kleine Hilfe kann man Waffen und andere Gegenstände einsammeln und somit die eigene Unterlegenheit etwas kompensieren.

Wer neben einer Vita noch eine PS3 besitzt darf sich freuen. Denn es wird das sogenannte Cross-Play unterstützt. So können Vita Besitzer online gegen alle PS3 Besitzer kämpfen und umgekehrt. Wer sich die PS3 kauft, bekommt die Vita Version des Spieles gratis dazu. Also zwei Spiele zum Preis von einem.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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