Lightning Returns: Final Fantasy XIII

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Lightning Returns: Final Fantasy XIII
Lightning Returns: Final Fantasy XIII

Die Welt ist geschwächt durch Chaos, einem dunklen Etwas. In wenigen Tagen wird die Welt ihr Ende erleben, selbst Lightning kann daran nicht wirklich etwas ändern. Ihre Mission ist es, so viele Seelen zu retten wie es nur geht. Dadurch erhält sie Glorien, die ihr wiederum etwas mehr zusätzliche Zeit in der Welt einbringen. Ist die Zeit abgelaufen, wird Gott kommen und der Welt einen Neuanfang bereiten. Doch wieso die ganze Mühe, wenn am Ende eh die Welt untergeht? Gute Frage, einfache Antwort: Lightning wurde im Gegenzug dieser göttlichen Mission, die Reinkarnation ihrer Schwester Serah versprochen.

Lightning Return FF XIII Screenshot5
Also zögern wir nicht lange, machen uns auf den Weg und helfen den Bewohnern, wobei sie auch immer unsere Hilfe benötigen. Hauptsächlich aber jagen wir einer heißen Spur hinterher. In dunklen Gassen und anderen gefährlichen Gegenden treffen wir hier und da auf umher laufende Monster, mögen also die Kämpfe beginnen. Der Kampfeinstieg ist dabei mitentscheidend. Es gibt zwei Varianten wie ein Kampf beginnen kann. Wenn uns das Monster zuerst angreift, haben wir Pech und beginnen mit 5% weniger TP als wir tatsächlich haben, sind wir allerdings schneller so können wir uns einen fetten Kampfvorteil einstreichen, weil der Gegner 10% bzw. 25% weniger Lebenspunkte hat. Wir gelangen dann aufs Schlachtfeld und der eigentliche Kampf beginnt.

Lightning Return FF XIII Screenshot7
Lasst uns kämpfen…
Gekämpft wird in Echtzeit. Wir attackieren den Gegner so oft wir nur können und versuchen seine fiesen Angriffe zu blocken. Alle Aktionen die wir im Kampf ausführen, seien es physische oder magische Angriffe oder auch Abwehr, verbrauchen ATM (Active Time Battle). Ist die Leiste leer, können wir keine Aktionen mehr durchführen, nur gut, dass die sich automatisch wieder auflädt. Außerdem haben wir das Glück, dass jede der drei Kampfgarnitur ihren eigenen Balken hat. Zu den Kampfgarnituren später mehr. Wir können also munter hin- und herschalten und solange auf ein Monster einprügeln, bis es leblos am Boden liegt. Bis dahin kann es ein langer Weg sein. Manche Monster sind nämlich echt hartnäckig. Zum Glück können wir deren Schwachstellen ausnutzen, um sie in einen Schock zu versetzen. Im Schockzustand sind die Viecher nämlich, ohne jegliche Deckung, um ein Vielfaches anfälliger für unsere Angriffe. Am Monster sehen wir eine ausschlagende Linie, die uns symbolisiert, wie effizient unsere derzeitige Kampfstrategie ist. Wird die Linie rot und schlägt sie hektischer, dann steht der Feind kurz vor dem Schock und unserem Sieg kaum mehr etwas im Weg.
Werden wir im Kampf jedoch einmal niedergestreckt, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine ist es unversehrt zu fliehen, der Nachteil hierbei ist allerdings, dass wir dadurch eine Stunde verlieren, nicht in Echtzeit, eben eine Stunde auf der Welt.

Lightning Return FF XIII Screenshot1
So viele Klamotten…
Was wären Rollenspiele ohne eine coole Ausrüstung und fantasiereichen Klamotten? In anderen Rollenspielen bauen wir immer mit Bedacht unsere Kleidung samt Ausrüstung aus. „Da noch ein Ring“ und „hier passt die Waffe am besten“. Doch in Final Fantasy ist das etwas anders, wir kombinieren eben nicht die eine perfekte Zusammenstellung, sondern drei. Wir können gleichzeitig drei Garnituren anlegen und noch andere als Reserve einpacken. Die drei aktiven Outfits bestimmen unsere Parameter und Fertigkeiten, außerdem unser Aussehen. Eine dieser Fertigkeiten wird durch das Kleidungsstück selbst bestimmt, alle anderen, das heißt maximal vier, werden an die Garnitur angebracht. Dabei können wir die Tastenbelegung der verschiedenen Aktionen selbst bestimmen. Eine Garnitur besteht im Idealfall aus jeweils einem Kleidungsstück, einer Waffe, einen Schild und diversen Accessoires.
Wozu legen wir eigentlich drei Garnituren gleichzeitig an? Ganz einfach, die verschiedenen Outfits können im Kampf, und zwar in Echtzeit, gewechselt werden. Da die Garnituren im Idealfall nicht die gleiche Ausstattung haben, können wir zwischen den Kampfstrategien wechseln. Außerdem hat, wie bereits erwähnt, jede Garnitur eine eigene ATM-Leiste die wir leer kloppen können.

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Unsere Dienste werden gebraucht…
In der Welt finden wir viele Leute, die unsere Hilfe benötigen. Wir können nicht allen helfen, doch je mehr Seelen wir befreien können, desto besser schlägt sich das auf dem Zeitkonto der Welt nieder. Passanten versorgen uns mit neuen Nebenmissionen, wobei uns frei steht, diese anzunehmen oder nicht. Es können auch mehrere Missionen gleichzeitig laufen, deswegen bietet sich die Annahme dieser wohl immer an. Wenn wir eine Mission erfolgreich erledigt haben, verbessern sich meistens unsere Parameter, außerdem erhalten wir ja auch Glorien und das bedeutet Zeit.
Auf jedem Kontinent der Welt gibt es außerdem eine Wunschtafel, auf der sich Hilferufe von Menschen befinden, die Erlösung suchen. Unsere Belohnungen können wir dann von einer durchgedrehten Frau im Vogelkostüm einlösen. Also los geht’s, es gibt viel zu tun. Dabei dürfen wir die Hauptmissionen nicht aus den Augen lassen, sonst kommt das Ende der Welt schneller nahe, als es uns lieb ist.

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Wer viel arbeitet, muss auch mal entspannen…
Die Arche dient uns als Hauptquartier, sie befindet sich oben in den Lüften. Von dort aus versorgt uns unser Kamerad Hope mit wertvollen Informationen und belohnt uns nach einem erfolgreichen Tag mit Geschenken. Nach jedem Tag, der im Spiel vergangen ist, kehren wir dorthin zurück. Für unsere Mühen erhalten wir Kleidungsstücke, Waffen und andere nützliche Dinge. Außerdem können wir bei ihm exklusive Gegenstände kaufen, die es nirgendwo anders zu erwerben gibt. Bezahlen tun wir hierbei mit erworbenen EPs.
Auf der Arche befindet sich auch ein Bücherregal. Wenn wir dort etwas stöbern, finden wir das „Buch der Gefallenen“, welches uns unsere Kampfrekorde anzeigt und große Bosskämpfe wiederholen lässt. Wir können dort unsere Kampfergebnisse verbessern und jeweils bis zu fünf Sternen erspielen und das Resultat veröffentlichen.
Haben wir alles für diesen Tag erledigt, dabei kann ein kleines Gespräch mit Hope nicht schaden, so kehren wir mit der Teleportermaschine wieder an die Oberfläche zurück.

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Man kann sich ja nicht alles merken…
Im Menü befindet sich ein Logbuch, indem wir sämtliche Informationen über die Charaktere, die Handlung, diverse Göttersagen, der Geschichte und Legenden nachlesen können. Außerdem finden wir dort alle Tipps und Tricks, die wir am Anfang im Tutorial erlernt haben. Sehr nützlich, denn im Laufe der Zeit kommt da ein riesigen Batzen Information auf uns zu.

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Was ist hilfreich und was nervt…
Es gibt hier und da echt tolle Fähigkeiten die wir in und außerhalb der Kämpfe einsetzen können. Dafür müssen wir unsere erspielten EPs einsetzen. Beispielsweise können wir während eines Kampfes, am besten wenn sich der Gegner im Schockzustand befindet, die Zeit verlangsamen. Oder außerhalb von Kämpfen, also wenn wir auf der Jagd nach Missionen sind, können wir mit Hilfe der Chronostasis-Fähigkeit die Zeit anhalten. Denn die spielt in Final Fantasy – Lightning Returns eine große Rolle. Viele Missionen sind zeitabhängig, deswegen kommt uns diese Fähigkeit hier und da zu Gute.

Das Video am Anfang war zwar schön und wunderbar inszeniert, allerdings spielen wir das Ganze nochmal selbst. Nun verstehen wir zwar auch, was die Akteuere überhaupt gesagt haben, aber gerade am Anfang eines Spiels finde ich alles, was das zocken nach hinten herauszögert eher störend. Alles in allem hätte die Sequenz deutlich kürzer aufallen können, vor allem wenn wir sie selbst noch einmal spielen.

Von Denise Meyer

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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