gamescom 2013 : Preview : Destiny

Miguel Bethke
News Gamescom

Von Denise Meyer

Nachdem Destiny auf der E3 erstmals einem größeren Publikum vorgestellt wurde, haben nun auch europäische Fans die Möglichkeit im Rahmen der gamescom einen Blick auf das Spiel zu werfen.

Bei Destiny handelt es sich um ein Action First Person Shooter mit Rollenspiel-Elementen. Das Ganze spielt in einer mystischen, von Science Fiction angehauchten offenen Welt. Für die Entwicklung ist das Team von Bungie, das u.a. Halo hervorgebracht hat verantwortlich. (Hierfür wurde extra ein 10-Jahres Vertrag zwischen Bungie und Activision abgeschlossen.) Erscheinen soll das Spiel für XBox 360 und PlayStation 3 sowie dessen Next-Gen Nachfolgern, XBox One und PlayStation 4.

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Entwickler Bungie legt dabei besonderen Wert darauf, das Destiny nicht als typisches MMO zu vestehen ist, sondern vielmehr als Shared World Shooter angesehen werden soll. Möglich macht dies u.a. das sogenannte on-the-fly matchmaking bei dem das Spiel nur Spieler miteinander interagieren lässt, die anhand bestimmter Kriterien zusammen passen.

Zum Spiel selbst, die Story spielt ca. 700 Jahre nach einer Apocalypse. In dem Story- sowie Multiplayer-Modus erwarten die Spieler allerhand Planeten wie Erde, Venus, Mars und Saturn. Im Vordergrund steht jedoch die Social Experience Komponente, denn in einer riesigen Welt kann man auf die verschiedensten Leute treffen.

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Man hat darüber hinaus die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Charakteren und deren Divisionen. Diese wiederum verfügen über verschiedene Waffen und Rüstungen. Allesamt nichts neues, allerdings haben Bungie mit der Einführung eines drei-Waffen Systems versucht eine Neuheit ins Spiel zu bringen, denn bei dem dritten Slot handelt es sich um besonders schwere Waffen, die einen immensen Schaden anrichten.
Das Spiel kann im Co-Op Modus, allein oder Online mit anderen gespielt werden. Die Spielmodi umfassen Kampagnen, Strikes und einen kompetitiven Multiplayer.

Wer sich nun fragt ob andere Spieler immer um einen herumwuseln oder dies womöglich umgangen werden kann, dem kann soviel gesagt werden. In der Geschichte ist man auf sich allein gestellt, allerdings gibt es darin besondere Bereiche in denen man auf andere Leute treffen kann. Dort kann man sich dann entscheiden, sich diesen vielleicht anzuschließen oder eben nicht. Die Spieleranzahl in solchen Battles wird dabei eher an der Situation gewichtet, statt an der Möglichkeit wieviele tatsächlich auf dem Server spielen könnten. Das Balancing ist allerdings noch in Arbeit und die Entwickler arbeiten noch an der Verteilung.

Fazit: Das Spiel konnte mich zunächst nicht wirklich fesseln. Doch nachdem ich nun etwas mehr darüber erfahren habe, finde ich, dass es sich um ein interessantes Konzept handelt, wenn es denn so umgesetzt wird. Sowohl grafisch und spielerisch wird Destiny wohl das Spielerherz begeistern können.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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