gamescom 2013 : Killzone Mercenary

Miguel Bethke
Gamescom

Von Timo Born

Am 4. September erscheint der nächste Ableger des Killzone Franchise. Wir durften auf der gamescom einen ersten Blick auf den PS Vita Titel werfen. Kann Killzone Mercenary die Vita retten?

In Mercenary spielen wir (wie der Name vermuten lässt) nicht mit den bereits bekannten Fraktionen, sondern mit einer Gruppe von knallharten Söldnern, die jeglichen Job ausführen, egal für welche Fraktion. Zumindest wenn die Bezahlung stimmt. Das Wort Gruppe ist an dieser Stelle aber etwas irreführend, da man wirklich nur den Hauptcharakter spielen kann. Die restlichen Mitglieder sind im Singleplayer Modus nur NPC’s. Ein Coop-Modus im Singleplayer wurde nicht bestätigt. Das Spiel selbst wird von der Storyline parallel zu Killzone 1 bis Killzone 3 verlaufen und viele bekannte Schauplätze zeigen. In die Geschichte an sich greift man natürlich nicht ein, sodass die Hauptstoryline erhalten bleibt. Aktuell sind 9 verschiedene Missionen geplant, die 6-8 Stunden Gameplay beinhalten. Jede Mission ist darüber hinaus in verschiedenen Schwierigkeiten wiederholbar um bessere Belohnungen zu erlangen.

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Der Singleplayer funktioniert wie jeder andere First Person Shooter, hat allerdings einige interessante Features, welche die Steuerungselemente der Vita ausnutzen. So können beispielsweise brutale Nahkampf Attacken ausgeführt werden, welche mit dem Touchpad gesteuert werden oder aber zoomen des Sniper Fernrohres mit Fingergesten. Neu sind auch die sogenannten „Van Gards“, das können Drohnen, Artillerie Angriffe oder ähnliche Specials sein. Die Drohnen können sogar in Ego Perspektive gesteuert werden um den Gegner zu erledigen. Van Gards gibt es insgesamt 7 Stück.

Im Spiel selber wird es 12 verschiedene Primär Waffen, 12 Sekundär Waffen, 4 Granaten Typen und 6 Rüstungstypen geben. Diese sind alle mit Cash freischaltbar. Ob es nun Objekte zerstören oder Gegner töten ist, für alles bekommt man Cash. Letzteres wird sogar besser bezahlt, je brutaler der Kill war. Ein weiteres sehr interessantes Feature ist die voll ausblendbare HUD. Wenn alles komplett ausgeblendet wird (selbst das Fadenkreuz) wechselt das Spiel automatisch in den Hard-Mode. Hierfür gibt es natürlich auch deutlich mehr Cash beim abschließen einer Mission.

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Im Multiplayer wird es zu Beginn 6 MPs mit 3 verschiedenen Modi geben. Alle Karten sind auf 4 gegen 4 Spieler ausgelegt. Natürlich wird es (wie in jedem Spiel) Statistiken und Highscore Listen geben, welche automatisch auf Killzone.com einsehbar sind. Neue Waffen und MPs werden vermutlich nur über DLC zur Verfügung gestellt.

Fazit: Wenn Mercenary die bisher nicht bestätigte Kopplung zu Shadowfall bekommt könnte das was werden.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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