gamescom 2013 : Batman : Arkham Origins

Miguel Bethke
Gamescom

Von Denise Meyer

Wie der Name Batman: Arkham Origins schon vermuten lässt, geht es zurück zu den Anfängen Batmans. Der neue Titel im Franchise wird somit ein Prequel zu den bisher verfügbaren Spielen sein. Der dunkle Ritter wurde bisher kaum gefordert, dafür schlägt das Böse nun unermütlich zu. Vor dem Aufstieg von Gotham Citys gefährlichsten Ganoven lernen die Spieler einen jungen, ungeschliffenen Batman kennen, der in der Anfangsphase seiner jungen Karriere als Verbrechensbekämpfer jenen einschneidenden Moment erlebt, der ihn später zum Dunklen Ritter werden lässt. Es wird eine Vielzahl von Attentaten auf Batman verübt aus denen er gestärkt heraus gehen wird. Was uns nicht umbringt macht uns härter. Sein Ziel lautet deshalb, alles Böse zu vernichten und Gotham City zu „säubern“.

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Die Spieler erwartet ein riesiges Gotham City und im Verlauf der Geschichte treffen sie zum ersten Mal auf viele wichtige Charaktere und knüpfen entscheidende Beziehungen, die den weiteren Spielverlauf dementsprechend formen. Durch ein neues Case-File (Fallakten-) System, dass Spieler schier unlösbare Verbrechen in Echtzeit rekonstruieren lässt, wird die investigative Seite Batmans erweitert, wie wir sie schon in den Comic Ursprüngen zu sehen bekamen. Erlebt Gotham bevor es zu Arkham City wurde, bekämpft neue Kriminelle, entdeckt neue gefährliche Standorte oder fliegt einfach über Gotham auf der Suche nach potenziellen Verbrechen.

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Im Kampf gegen die neuen Gegner muss Batman nicht nur auf seine bisherigen Skills zurückgreifen, denn er bekommt auch neue Gadgets, wie die Remote Claw und den Concussion Detonator. Mit der Kralle kann er Gegner und Objekte an sich heran ziehen. Der Concussion Detonator sorgt dafür, Gruppen von Gegnern im Nahkampf zu verwirren. Sicherlich hilfreiche Gadgets im Kampf gegen Feinde wie Black Mask, den Pinguin, Deathstroke, Bane, Anarky, den Joker, Copperhead und Captain Gordon. Ja ihr lest richtig, zu Zeiten von Batman: Arkham Origins sind der schwarze Ritter und sein Kollege von der Polizei noch nicht so dicke miteinander, sondern eher spinnefeind.

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Ich gehe mal davon aus, dass sich diese Gadgets später nicht mehr als hilfreich erwiesen haben, denn warum sollte Batman in der Zukunft sonst auf sie verzichten ;). So schön Neuerungen auch sind, aber bei einem Prequel muss man aufpassen. Naja vielleicht wird ja im Spiel erklärt warum er die Sachen später nicht mehr hat.

U.a. wird Deathstroke ein vollständig spielbarer Charakter im Challenge Modus von Batman: Arkham Origins sein. In einem 100 to One – Mode kann man mit ihm gegen 100 Gegner antreten, die nach und nach immer stärker werden. Außerdem wird das Spiel einen Multiplayer-Modus enthalten, bei dem Spieler in die Rolle von Batman, Robin, Joker und Bane, sowie deren Elitekämpfer schlüpfen können. Der Online-Modus verbindet dabei das traditionelle Arkham-Spielerlebnis mit Third-Person-Shooter Elementen. Die Spieler der Wii U müssen auf den Multiplayer-Modus aber leider verzichten, denn dieser wird nur für PS3, XBox 360 und PC umgesetzt.

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Batman: Arkham Origins soll am 25. Oktober für Xbox 360, PlayStation 3, Wii U und PC erscheinen. Eine zusätzliche Version für die mobilen Konsolen 3DS und PS Vita erscheint zudem mit dem Namenszusatz Blackgate.

Fazit: Für Fans der Reihe ist dieses Spiel mit Sicherheit ein Must Have. Doch auch jedem anderen Spieler der sich gerne mal als Verbrechensbekämpfer der etwas anderen Art versuchen möchte, kann man Batman: Arkham Origins ans Herz legen. Ein riesiges Gotham wartet darauf vom Abschaum befreit zu werden.

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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