gamescom 2012: Preview: Dead Island Riptide

Miguel Bethke
Gamescom

Von Miguel Bethke

Der Überraschungshit erhält einen Nachfolger

Endlich dürfen wir Worte verlieren. Auf der gamescom 2012, welche schon einige Tage vorbei ist, durften Pressevertreter einen First Look auf Dead Island Riptide werfen.

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Wir alle kennen Dead Island. Der angedachte Low Budget Titel, der sich am Ende als waschechter AAA-Überraschungshit präsentierte. Nachdem Fans und Spieler mit diversen fragwürdigen Informationen auf dem Laufenden gehalten wurden (Dead World/ kein Dead Island 2 mehr) dürfen wir nun verkünden, dass mit Dead Island Riptide ein offiziell inoffizieller Nachfolger erscheinen wird. Warum inoffiziel? Weil man sich bewusst dagegen entschieden hat, dem Nachfolger eine 2 ans Ende zu setzen. Auch können wir jetzt schon erwähnen, dass Riptide kein Add-On sein wird, sondern ein vollkommen eigenständiges Spiel.

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Dead Island Riptide setzt direkt an die Geschehnisse und das offene Ende des Vorgängers an. Nach einem missglückten Flüchtversuch wird die Gruppe von einem Tsunami erwischt und strandet im gleichen Inselatoll. Da allerdings die Natur ihren Tribut zollt und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat, sind einige Areale gänzlich oder hüfttief unter Wasser gesetzt. Nun hat man es nicht nur mit Untoten Urlaubern, sondern auch mit dem Zorn der Natur zu tun. Als kleiner Kniff wird die Natur sowohl als Unterstützung und als Bedrohung herhalten. So wird es möglich sein, einen eher niedrigen Sumpfboden zu überqueren, während starke Regenfälle diesen ansteigen lassen und so die Zombies aufhalten oder verlangsamen. Natürlich kann das aber auch zum Nachteil des Spielers gereichen. Stichwort „Das Meer ward geteilt und verschlang die Ägypter“

Ein neuer tragender Aspekt in Dead Island Riptide wird der Personentransport sein, der sich dank des Hochwassers auf Bootsfahrten beschränken wird, die mit allerlei Gefahren daherkommen werden. So können Zombies nicht nur beißen, sondern auch ins Wasser ziehen oder von der Gruppe isolieren.

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Grafisch wirkte der neue Dead Island Ableger trotz sehr frühem Stadium sehr gut. Satte Dschungelfarben, sehr schöne und plastische Wassereffekte; Regen als auch Flüsse und weitläufige Gebiete. Anders als im Vorgänger will man das Open World Szenario noch etwas freizügiger in Sachen Exploration gestalten und Fehler im Missionsaufbau aus dem Vorgänger beseitigen. Das lässt darauf schliessen, dass die Story vom Spieler selber geschrieben werden kann. Für alle hibbeligen sei noch erwähnt, dass alle Charaktere aus dem Vorgänger noch leben und putzmunter am Start sein werden.

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Eine Veränderung zum Vorgänger ist das Waffenrepertoire. In Dead Island waren Feuerwaffen eher eine seltene Randerscheinung. In Dead island Riptide hingegen werden Spieler auch zu Miniguns greifen können, die nicht nur als staionäre Geschütze, sondern auch als Wurfgeschoss verwendet werden können. Ebenfalls hat es auch eine Tower Defense Komponente ins Spiel geschafft. So wird es Missionen geben, bei denen man Geschütze strategisch plazieren muss, um angreifende Horden mit wenig Munition und Aufwand zu blutigem Matsch zu verwursten.

Einen neuen Gegnertyp konnte man ebenfalls schon ausmachen, zumindest sah es danach aus. Um es auf den Punkt zu bringen „Granaten werfende Untote“….keine weiteren Fragen, das kann sehr lustig werden. Für alle Spieler des Vorgängers sei noch erwähnt, dass man Speicherstände importieren kann. So werden euch keinerlei Nachteile entstehen und ihr könnt direkt weiterspielen mit eurem aufgelevelten Charakter.

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Um noch am Ende eine kleine Schenkelklopferei zu präsentieren, hier der eingedeutschte Dialog bei der Vorführung

tvgc Redi : Ok, ich weiss wir alle kennen die Antwort aber zur allgemeinen Belustigung: „Wird es Dead Island Riptide nach Deutschland schaffen?“

Antwort : Gelächter im Raum

Dead Island Riptide wird 2013 für PS3, Xbox360 sowie PC erscheinen.

Gamescom Eindruck : Dead Island wie man es kennt und liebt. Mit Dead Island Riptide steht uns (allen nicht deutschen Spielern) ein souveränes Zombiespiel ins Haus, was zu begeistern weiß

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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