Commodore 64 erhält W-Lan Update nach 33 Jahren

Miguel Bethke
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Commodore 64 erhält W-Lan Update nach 33 Jahren. Totgesagte leben ja bekanntlich länger. Und somit darf der etwas betagtere C64 nun auch bald seinen Platz im digitalen Internet Zeitalter beanspruchen. Wer ganz zufällig 150 Dollar auf der hohen Kante hat, darf sich als Retro Avantgardist dazu berufen fühlen, diese W-Lan Platine Marke Eigenbau käuflich zu erwerben. Auch wenn der C64 im Jahre 1982 auf den Markt kam und den ersten wirklichen Vorstoß in Sachen PC für Zuhause markierte, erfreut sich das Gerät immer noch an einer enormen Fanbase.

Daher ist es auch schwer verwunderlich, dass immer mal wieder neue Spielereien und technische Erweiterungen zum alten Brotkasten ihren Weg in heimische Wohnzimmer finden. Im Rahmen der World-of-Commodore-Veranstaltung in Ontario wurde die W-LAN Erweiterung von Leif Bloomquist vorgestellt.

C64 krams

Zu beziehen ist der W-LAN Adapter direkt über die Homepage des Ein-Personen Entwicklers. Hier darf man sich dann das 150 Dollar Zusatzgerät kaufen.  Bei den 150 Dollar wird es allerdings nicht bleiben, denn zeitgleich wird ein USB Programmer für 20 Dollar ebenfalls wärmstens empfohlen. Dazu noch circa 10 Dollar Portokosten und schon ist man um 180 Dollar ärmer, aber der eigene C64 um ein WI-FI Modem erweitert.

Über Sinn und Unsin kann man sich bekanntlich trefflich streiten und so bleibt die Frage „Brauche ich sowas wirklich“ jedem C64 Afficinado selber überlassen. Ich persönlich bin nicht mit dem C64 groß geworden und von daher reizt mich besagtes Modem nicht sonderlich. Ferner gehöre ich auch nicht zu der Hipster Riege, denen langweilig zu sein scheint, da Individualismus wohl nur noch dann erreichbar ist, wenn man alle Register zieht, während man bei Starbucks den 6 Euro Kaffee schlürft. Alle anderen, die weniger in Extremen denken als ich, sei das Video zu dem C64 WI-FI Modem empfohlen, welches wir natürlich auch hier verlinken. Kaffee schlürfende Rebellen natürlich inklusive. Das Testvideo ist von Scene-World Magazine

Miguel Bethke
Chefredakteur, Vogelspinnenhalter mit Vorliebe für Strategie sowie Japano Spiele. Mag japanisches Essen und fiebert Fallout 4 entgegen.

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